5. Juni 2018

3 KPIs für Ihre Recruiting und Corporate Events

Wie stellen Sie sicher, dass die Zahl der Teilnehmer an einem Event nicht der einzige Indikator ist, den Sie Sponsoren zeigen können, wenn Sie ein professionelles Event mit ihnen organisiert haben? Wenn Sie die Beziehungen zu Ihren Partnerunternehmen pflegen wollen, müssen Sie ihnen interessante Einblicke gewähren und ihnen die notwendigen Informationen bereitstellen, damit sie ihre Event Performance beim nächsten Mal verbessern können. Damit Sie ihnen einen vollständigen Bericht vorlegen und hochwertige Insights in das Event und seinen Verlauf gewähren können, stellen wir Ihnen nachfolgend drei einfach zu messende KPIs vor:

Anmeldungen: Je exklusiver, desto besser

Die Zahl der Anmeldungen für ein Event ist ein ziemlich einfach zu messender KPI. Nicht obligatorische Events sollten stets auf Anmeldungen beruhen. Dies ist ein einfacher Trick, um mehr Studierende zur Teilnahme an Ihren Events zu motivieren.

Sie können die Anmeldungen in der Reihenfolge ihres Eingangs berücksichtigen. Dies vermittelt den potenziellen Teilnehmern ein Gefühl der Dringlichkeit, hält sie davon ab, einfach nicht zu kommen, und verhindert, dass sie bis zur letzten Minute nichts von dem Event wissen.

Sie können sich aber auch für profilbasierte Bewerbungen entscheiden. Das bedeutet, dass Studierende, deren Profil zum Event passt, eine höhere Chance haben, teilnehmen zu dürfen. Auf diese Weise vermitteln Sie einen Eindruck von Exklusivität und lösen einen gewissen Stolz bei den akzeptierten Teilnehmern aus.

Das Problem mit Anmeldungen ist, dass Sie nicht einfach jedem einen Platz geben können. Die einfachste Lösung ist die Einrichtung einer Warteliste. Sagen Sie Ihren Partnern also nicht nur, wie viele Personen sich zu ihren Events angemeldet haben, sondern wie viele sich insgesamt gerne angemeldet hätten. Wenn Sie zwei Studierende auf der Warteliste haben, zeigt das, dass Sie das Event gut kalibriert haben. 50 Studierende auf der Warteliste sind ein Zeichen dafür, dass es Zeit ist, das gleiche Event öfter oder mit mehreren Partnerunternehmen durchzuführen oder das Format zu ändern, um beim nächsten Mal mehr Teilnehmer akzeptieren zu können.

Der Umgang mit No-shows: die Anwesenheitsquote

Auch wenn sich Teilnehmer angemeldet haben, bedeutet dies noch lange nicht, dass alle kommen. Sie brauchen ihnen nicht nachzuspüren, denn es handelt sich schließlich um Erwachsene und keine Grundschüler. Der Vergleich zwischen der Zahl der Teilnehmer, die tatsächlich gekommen sind, und der Zahl der ursprünglichen Anmeldungen kann jedoch ein nützlicher Indikator dafür sein, wie attraktiv das Event letztendlich war.

Sie werden nie eine Anwesenheitsrate von 100 % erreichen und das ist nicht schlimm. Sie können jedoch Herangehensweisen anwenden, damit Ihre Partnerunternehmen keine Events organisieren und letztlich vor halbleeren Räumen stehen. Die einfachste ist, wie bereits erwähnt, die Warteliste. Kommt ein Teilnehmer nicht, können Sie die erste Person auf der Liste informieren und freie Last-Minute-Plätze ohne großen Aufwand füllen.

Oder machen Sie es längerfristig so wie Fluggesellschaften und überbuchen Sie Ihre Events. Wenn Sie regelmäßig eine Anwesenheitsrate von 95 % haben, dann gehen Sie einfach davon aus, dass Sie mehr Plätze vergeben müssen, um die 5 % zu ersetzen, die nicht auftauchen. Gehen Sie dabei aber kein Risiko ein: Ein paar freie Plätze sind besser als stehende oder am Boden sitzende Teilnehmer, die ein nachlässiges Image vermitteln.

Identifizierung von Verbesserungsmöglichkeiten: Net Promoter Score

Ihre Bemühungen enden nicht, sobald das Event vorbei ist, und Ihre Nachbearbeitung ebenso wenig. Sie wollen Ihren Partnerunternehmen ja nicht nur zeigen, wie gut ihr Event angekommen ist, sondern auch, wie wahrscheinlich es ist, dass ihr nächstes Event ebenso hervorragende Ergebnisse erzielt. Das gelingt Ihnen am besten mit einer gut konzipierten Zufriedenheitsumfrage.

Diese Umfragen geben Ihnen und den Unternehmen Aufschluss darüber, was den Studierenden am besten gefallen hat. Und Sie erhalten nützliche Einblicke in Verbesserungsmöglichkeiten: Vielleicht war das ausgewählte Unternehmen nicht das richtige oder das Format könnte optimiert und für die Studierenden nützlicher gestaltet werden. Nutzen Sie diese Umfragen so gut wie möglich, denn sie können Ihnen helfen, Ihr nächstes Event perfekt zu machen.

Wenn Sie Ihren Partnerunternehmen über Ihre gesponserten Events berichten möchten, informieren Sie sie über die Zahl der Teilnehmer, aber beschränken Sie sich nicht darauf. Ein Anmeldesystem kann Ihnen zu mehr Teilnehmern verhelfen, aber Sie müssen auch wissen, ob es eine lange Warteliste gibt, und auf eventuelle No-shows reagieren. Vergessen Sie außerdem nicht, Ihren Bericht mit einer Zufriedenheitsbewertung zu versehen, damit Sie Ihre nächsten Events verbessern können und wissen, was am gut funktioniert.

Autor:
Imke Müller-Wallraf
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