17. Juli 2018

[Case Study] Das Alumni-Mentoring-Programm an der Grenoble INP

An der Grenoble INP, einer im französischen Grenoble ansässigen Gruppe von Ingenieurshochschulen, hat die Career Service-Abteilung beschlossen, ihren Studierenden eine neue Art von Service anzubieten. Sie ging hierfür eine enge Partnerschaft mit der Alumni-Vereinigung ein und entwickelte ein Mentoring-Programm, bei dem ehemalige Studierende den zukünftigen Studierenden bei ihren Berufs- und Lebensentscheidungen unterstützend zur Seite stehen.

Bei diesem Mentoring-Programm wählen Alumni und Studierende selbst aus, mit wem sie zusammenarbeiten möchten. Anschließend treffen sie sich in regelmäßigen Abständen, entweder persönlich oder mittels Videokonferenztools. Ihre Treffen werden auf einer Website dokumentiert, sodass sie nachverfolgt werden können und auf diese Weise die Effizienz des Programmes gemessen werden kann.

Die Career Service-Abteilung der Grenoble INP nutzt ein paar verschiedene Metriken zur Nachverfolgung und erprobt weiterhin neue Events und Optimierungen. Nachdem sie beispielsweise die wesentlichen Hindernisse identifiziert hatte, die Studierende von einer Teilnahme am Programm abhalten könnten, organisierte sie pro Semester eine Mentoring-Woche. Auf diese Weise erhalten Studierende die Gelegenheit, andere Menschen zu treffen, die zu ihren Bedürfnissen und Anliegen passen.

Es ist dem Career Service gelungen, mehr als 250 Mentoren für das Programm zu gewinnen, bei denen es sich ausnahmslos um Alumni einer Grenoble INP Ingenieurshochschule handelt.

Wir hatten die Ehre, Françoise Belle-Pérat, Informations- und Kommunikationsbeauftragte an der Grenoble INP, zu diesem Programm befragen zu können. Sie berichtete uns ausführlich davon, wie das Programm eingeführt wurde, wie es sich ständig weiter verbessert und auf welcher Grundlage die Nachverfolgung genau erfolgt.

Autor:
Imke Müller-Wallraf
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