Donnerstag 16 April 2020

Recruiting in Zeiten von Corona: 5 Tipps für Personaler!

Die wichtigen physischen Touchpoints – Jobmessen und Hochschul-Events – fallen in der Coronakrise weg und hinterlassen eine Lücke im Recruiting Prozess. Neue virtuelle Touchpoints und Software Lösungen bieten zahlreiche Chancen und Möglichkeiten, Interessenten trotz Social Distancing für das Unternehmen zu begeistern. Denn die eigene Arbeitgebermarke darf besonders in wirtschaftlich unsicheren Zeiten nicht vernachlässigt werden. Wir erklären, warum es jetzt wichtig ist, virtuelle Touchpoints zu bedienen und geben 5 konkrete Tipps mit passenden Maßnahmen an die Hand.

Karrieremessen fallen weg – was nun?

Hochschulmessen, persönliche Gespräche und Workshops – all diese Möglichkeiten für Unternehmen, sich neuen Talenten vorzustellen und sie im Gegenzug besser kennenzulernen, fallen derzeit aus. Doch das bedeutet keineswegs, dass Unternehmen sich und ihre Leitlinie nicht ausreichend präsentieren können. Hier helfen gleich mehrere unterschiedliche Lösungen. Passend aufbereitet und richtig platziert, können sie die Handlungsspielräume von Recruitern erhalten und Unternehmen eine Chance bieten, frühzeitig Kontakt zu talentierten Absolventen aufzubauen.

Tipp 1: Legen Sie den Fokus auf digitales Employer Branding

Wenn der persönliche Kontakt ausfällt, ist die Corporate Website oftmals der erste Anlaufpunkt von Bewerbern, um einen Überblick über das Unternehmen zu bekommen. Daher sollte besonders in der aktuellen Situation der Fokus darauf liegen, das eigene Profil durch die Website zu schärfen und auch die Strategie des Unternehmens im Umgang mit der Krise zu verdeutlichen. 

Auch Profile direkt im Hochschulumfeld erhöhen die Sichtbarkeit bei Studierenden und Absolventen. Hier sollte potenziellen Bewerbern deutlich kommuniziert werden, dass beispielsweise kein Einstellungsstopp herrscht. Eine Mischung aus Informationen über das Unternehmen sowie relevante Inhalte zu Karrieremöglichkeiten bieten Top-Talenten einen guten Überblick.

Tipp 2: Seien Sie transparent im Recruiting

Sie stellen weiter ein? Dann ist jetzt der Zeitpunkt für klare Botschaften und Informationen in ihrem Recruiting-Prozess. Geben Sie Auskunft über die Möglichkeiten in ihrem Unternehmen und zögern sie nicht, die Werte und ihre Unternehmenskultur zu kommunizieren, um Kandidaten anzuziehen. Im direkten Austausch mit potenziellen Fachkräften gibt es über virtuelle Tools wie Google Hangouts oder Zoom problemlos die Möglichkeit, die ersten Schritte von Bewerbungsprozessen per Video abzuhalten. Wichtig ist, dass sie sich Zeit für ihre Kandidaten nehmen und alle nötigen Schritte weiterhin durchführen – nur eben über einen Online-Austausch.

Tipp 3: Digitalisieren Sie den Recruiting-Prozess weiter

Jetzt ist die Zeit, um alle an Ihrem Unternehmensleben teilhaben zu lassen und Dialogmöglichkeiten zu potenziellen Kandidaten mit Leben zu füllen. Dies wird Ihre Rekrutierungsprozesse erheblich vereinfachen, vor allem, wenn sie digital stattfinden. Ob Instagram, LinkedIn oder Twitter: soziale Netzwerke bieten Unternehmen zahlreiche Chancen, in direkten Kontakt mit potenziellen neuen Arbeitnehmern zu treten. JobTeaser bietet Unternehmen verschiedene digitale Tools, um den gesamten Recruiting-Prozess zu optimieren und virtuell zu gestalten:

Messenger Live: Die Chat-Anwendung ist eine Kommunikationsmöglichkeit für Studierende mit Partnerunternehmen der jeweiligen Hochschulen und Universitäten, um Fragerunden, Diskussionen und Kontaktaufbau zu ermöglichen.

Visio Live:  Das Video-Tool ermöglicht Unternehmen eine 30-minütige Live-Video-Übertragung mit Studierenden und eignet sich beispielsweise für interaktive Q&A-Sitzungen mit Talenten – alles aus der Ferne und virtuell. 

Recruiting Sessions: Eine Recruiting-Session hilft Studierenden sich mit einem ausgewählten Recruiter eines Unternehmens zu vernetzen und in einen Austausch zu möglichen Einstiegsmöglichkeiten zu treten. 

Gerade in unsicheren Zeiten wie diesen ist es unverzichtbar, auf verschiedenen Plattformen aktiv zu sein, um Fragen zu beantworten oder auftretende Herausforderungen im Recruiting-Prozess proaktiv anzusprechen. So bekommen Kandidaten das Gefühl, nicht alleine mit Ängsten umgehen zu müssen, sondern jederzeit von ihrem potenziellen Arbeitgeber unterstützt und mit offenem Ohr empfangen zu werden. Diese neuen Touchpoints können ergänzend zu bewährten Recruiting-Tools eingesetzt werden, um Interessenten auch weiterhin ein komplettes Bild zu bieten.

Tipp 4: Ermöglichen Sie Praxiserfahrungen – auch in Zeiten von Social Distancing

Ob Praktikum, Werkstudententätigkeit oder Abschlussarbeit im Unternehmen – Studierende suchen heutzutage vermehrt nach Möglichkeiten, sich einzubringen und ihre theoretisch erlernten Fähigkeiten in einem organisationalen Rahmen auf die Probe zu stellen und in der Praxis anzuwenden. Diese praxisnahen Möglichkeiten sollten sie Talenten weiterhin ermöglichen – auch in der derzeitigen Phase von Social Distancing. Wie ein Praktikum während Corona bei JobTeaser funktioniert, hat unser Praktikant Max in einem Interview auf unserem Blog zusammengefasst.

Tipp 5: Nutzen Sie die Coronakrise als Chance 

Hochschulmessen, Jobbörsen und Workshops fallen derzeit aus. Doch kein Grund zur Panik: Um als Unternehmen trotzdem eine Option zu haben, eine breite Masse an Interessenten zu erreichen und sich zu präsentieren, gibt es bereits virtuelle Alternativen. So können Recruiter neue Kontakte knüpfen und sich mit Talenten vernetzen – auch in Zeiten von Social Distancing und Reisebeschränkungen.

Daher gilt es, die Chance virtueller Kontaktmöglichkeiten zu nutzen, um junge Talente für das eigene Unternehmen zu gewinnen. Mutig sein, ausprobieren und Chancen identifizieren – wer sich jetzt bei Kandidaten einen Vertrauensvorschuss erarbeitet und den Kontakt zu Talenten ausbaut, wird mit relativ wenig Investment viel erreichen und gestärkt aus der Krise herausgehen. Jetzt ist die Zeit, die Lücke zwischen Bildungsabschluss und Berufseinstieg durch eine engere Zusammenarbeit mit den Bildungseinrichtungen weiter schließen. 

Jetzt Talente für eine erfolgreiche Zukunft gezielt ansprechen und rekrutieren

Autor:
Svenja Rausch
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